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Mit LeGo bauen und verändern
17. März 2008Kristoffer Weber veröffentlichte jetzt Daten zu neuen Vektoren, die er 2007 im Rahmen seiner Diplomarbeit bei Carol Stocking am Heinrich-Pette-Institut herstellte und optimierte (Weber et al, Molecular Therapy, advance online pub 12.2.08).
Die Lentiviral Gene Ontology (LeGO) Vektoren sind ein neu entwickeltes System HIV-1 abgeleiteter viraler Vektoren, die es mit hoher Effizienz ermöglichen, Zellen stabil zu modifizieren. Die Vektoren sind modular aufgebaut und können somit vielseitig eingesetzt werden: 1. Zur Expression eines Markergens zusammen mit einer cDNA und/oder einer shRNA oder 2. zur einfachen genetischen Markierung von Zellpopulationen mit einem Fluoreszenzprotein. Die Zellen lassen sich durch den Einsatz von Fluoreszenzmarkern aus fünf Farbklassen nach der Modifikation mischen (Bild links). Außerdem lassen sich verschiedene Vektoren gleichzeitig in derselben Zellpopulation anwenden, um z.B. mehrere cDNAs oder shRNAs einzubringen (Bild rechts). Neu klonierte Fusionsproteine bieten zudem die Möglichkeit, über nur ein Markergen Fluoreszenz und Resistenz (gegenüber Blasticidin) zu vermitteln. Die Stärke des Systems liegt ganz klar in seiner Vielseitigkeit. Informationen zu den Vektoren unter: www.lentigo-vectors.de.
Bild links: HEK-293T-Zellen wurden mit drei verschiedenen Vektoren (LeGO-Cer, LeGO-V und LeGO-C) transduziert und anschließend gemischt. Die modifizierten Zellen sind anhand ihrer Fluoreszenz eindeutig identifizierbar.
Bild rechts: NIH-3T3-Zellen wurden mit zwei verschiedenen Vektoren (LeGO-G2 und LeGO-T2) gleichzeitig transduziert. Im Durchflusszytometer werden die einfach- und doppelt-positiven Zellen gut von den nicht-transduzieren Zellen getrennt.





