Aktuelles aus dem HPI
Karl Ulrich Mayer wird neuer Leibniz-Präsident
02. Dezember 2009Karl Ulrich Mayer wird neuer Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Die Mitgliederversammlung der Leibniz-Gemeinschaft wählte den Soziologen am heutigen Freitag mit großer Mehrheit anlässlich der Jahrestagung in Rostock. Mayer ist derzeit Inhaber der Stanley B. Resor-Professur und Chair des Department für Soziologie an der Yale University (USA) und wird zum 1. Juli 2010 den derzeitigen Amtsinhaber Ernst Th. Rietschel ablösen. weiter
HPI und Nikon eröffnen neues Imaging-Applikationszentrum
11. November 2009Am 11. November eröffnete die Nikon GmbH gemeinsam mit dem Heinrich-Pette-Institut (HPI) ein norddeutsches Imaging-Applikationszentrum mit modernsten High-Tech-Mikroskopen. Hier sollen in Zukunft Mikroskope für wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung gestellt werden, deren Leistungsspektrum und Auswahl sich flexibel an aktuelle Forschungsaufgaben und Arbeitsziele im Institut anpassen. So stattet Nikon das HPI zur Eröffnung mit Geräten für konfokale Makro- und Mikroskopie, Fluoreszenz-Mikroskopie und Live Cell Imaging aus. weiter
Symposium zur Virologie und Immunologie am HPI
04. November 2009Am 28. und 29. Oktober fand am Heinrich-Pette-Institut (HPI) eine Vortragsveranstaltung im Rahmen des Berufungsverfahrens zur W3 Professur „Virologie und Immunologie“ statt. Diese gemeinsam vom HPI und der Universität Hamburg zu besetzende Professur wird im Department Chemie der MIN-Fakultät angesiedelt sein und im nächsten Jahr die Nachfolge von Wolfgang Deppert, dem derzeitigen Leiter der Abteilung für Tumorvirologie am HPI, antreten. weiter
HPI erhält Förderung für Verbundprojekt durch Hamburger Wirtschaftsbehörde
22. Oktober 2009Das Heinrich-Pette-Institut ist wissenschaftlicher Kooperationspartner in einem durch die Hamburger Wirtschaftsbehörde geförderten Projekt, das die Beiersdorf AG federführend eingeworben hat. In diesem Projekt soll in den nächsten drei Jahren ein neuartiges Langzeit-Hautmodell entwickelt werden, das auf natürlich in der oberen Hautschicht vorkommenden Stammzellen basiert. Hierdurch könnten erstmals regenerative Funktionen der Haut simuliert und genauere Vorraussagen über die Effekte bestimmter Wirkstoffe auf die Haut ermöglicht werden. weiter
Das Chamäleon
08. Oktober 2009Die Rolle des Tumorsuppressors p53 in der SV40-vermittelten Transformation muss neu überdacht werden. Zu diesem Schluss gelangen HPI-Forscher aus der Abteilung für Tumorvirologie in ihrer aktuellen Publikation im Journal of Virology. weiter
EU-Fortbildungsveranstaltung am HPI
09. September 2009Am 12. Oktober 2009 wird das Leibniz Center for Infection (LCI) am Heinrich-Pette-Institut eine Veranstaltung zum Thema „Antragstellung im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm“ anbieten, die sich insbesondere auch mit den „Starting Grants“ für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigt. Die Veranstaltung richtet sich an potentielle Antragstellende im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm, die über keine oder nur geringe Vorkenntnisse zu den Programminhalten und -strukturen verfügen. weiter
Harald zur Hausen hält Pette-Lecture 2009
13. August 2009Am 3. Sepetember wird der deutsche Virologe und Nobelpreisträger für Medizin Prof. Dr. Dr. Harald zur Hausen am Heinrich-Pette-Institut (HPI) in Hamburg zu Gast sein und den jährlichen Festvortrag, die Heinrich-Pette-Lecture, halten. „Wir schätzen Harald zur Hausen außerordentlich und möchten sein wissenschaftliches Werk mit dieser Einladung würdigen“, betont Heinrich Hohenberg, der wissenschaftliche Direktor des HPI. Das Forschungsinstitut ehrt Harald zur Hausen für seine grundlegende und bahnbrechende Erkenntnis, dass Gebärmutterhalskrebs durch Virusinfektionen mit humanen Papillomviren hervorgerufen wird. Damit ermöglichte der Virologe die Entwicklung eines Impfstoffes gegen diese Krebserkrankung bei Frauen. weiter
HPI-Forscherin erhält 3A-Frauenforschungspreis
26. Juni 2009Im Rahmen des Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen AIDS Kongresses (SÖDAK) in St. Gallen wurden erstmals Frauenforschungspreise verliehen. Die Arbeitsgruppe Ärztinnen und AIDS (3A), Europas größtes Netzwerk von HIV-Behandlerinnen, zeichnet mit dem Preis hervorragende Arbeiten von Wissenschaftlerinnen im HIV-Bereich aus. Der mit jeweils 1000 EUR dotierte 3A-Forschungspreis 2009 geht an Ilona Hauber vom Heinrich-Pette-Institut und an Clara Lehmann aus Köln. Die Arbeiten der beiden Preisträgerinnen wurden aus insgesamt 370 zum SÖDAK 2009 eingereichten wissenschaftlichen Abstracts der aktuellen HIV-Forschung ausgewählt. weiter
Das richtige Signal
06. Juni 2009WGL, Berlin. „Die Fortsetzung des Hochschulpaktes, der Exzellenzinitiative und des Paktes für Forschung und Innovation ist ein wichtiges Signal, das genau zur rechten Zeit kommt.“ So kommentiert Ernst Th. Rietschel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, die heute getroffene Entscheidung der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten für das „Paket der Pakte“. Der bisherige Pakt für Forschung und Innovation habe die Leibniz-Gemeinschaft weit vorangebracht, sagt Rietschel. „Das damit bei uns etablierte Wettbewerbsverfahren bei der Vergabe der Paktmittel hat unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Schub verliehen und zu zahlreichen innovativen Projekten geführt.“ weiter
Influenza-Forscherin startet am Heinrich-Pette-Institut
07. Mai 2009Im Mai beginnt die Influenza-Forscherin Dr. Gülsah Gabriel ihre Arbeit am Heinrich-Pette-Institut (HPI). Sie beschäftigt sich als Leiterin der Nachwuchsforschungsgruppe „Influenza-Pathogenese“mit der Frage, wie Grippeviren von Vögeln auf Säugetiere und Menschen übergehen können und sucht nach neuen Therapiemöglichkeiten gegen diese hochpathogenen Viren. Das HPI konnte die exzellente Forscherin von der Universität Oxford nach Hamburg holen. weiter
Das Mittel gegen HIV/AIDS
06. Mai 2009Michael Schindler und Joachim Hauber - beide sind HIV-Forscher am Heinrich-Pette-Institut - haben sich als wissenschaftliche Berater und Interviewpartner bei der neuen Kampagne der Michael-Stich-Stiftung zur HIV/AIDS-Prophylaxe engagiert. Hintergrund und zentrale Aussage dieser Kampagne ist die Tatsache, dass in allererster Linie Wissen und Aufklärungsarbeit gegen die Immunschwäche AIDS schützt.
HPI verabschiedet PD Dr. Heinz Lother
23. März 2009Nach 23 Jahren Institutszugehörigkeit hat das Heinrich-Pette-Institut am 16. März PD Dr. Heinz Lother verabschiedet. Im Namen der Kolleginnen und Kollegen dankte Dr. Heinrich Hohenberg, der wissenschaftliche Direktor des HPI, ihm herzlich für seine großen Verdienste um das Institut. Seit 1992 war Heinz Lother für die biologische Sicherheit am HPI verantwortlich und betreute und überwachte in enger Absprache mit den zuständigen Behörden diesen sensiblen Bereich. weiter
HPI-Forscher gewinnen Gründerpreis
11. März 2009Dr. Jan Chemnitz, Prof. Joachim Hauber und die Kollegen des GO-Bio-Projektes vom Heinrich-Pette-Instiut gehören zu den Gewinnern der aktuellen Wettbewerbsphase des Science4Life Venture Cups 2009. Mit diesem Preis wurden am 5. März in Berlin die besten Geschäftskonzepte von Gründern in den Life Sciences und der Chemie ausgezeichnet. weiter
Telomerase-Forscher wechselt nach Ulm
02. März 2009Nach achtjähriger erfolgreicher Arbeit am Heinrich-Pette-Institut (HPI) in Hamburg wechselt PD Dr. Cagatay Günes im März an die Universität Ulm. Im „Zentrum für molekulare Medizin und Max-Planck Arbeitsgruppe für Stammzellalterung“ wird er in der Abteilung von Prof. Karl Lenhard Rudolph, der erst kürzlich mit dem Leibniz-Preis der Deutschen-Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet wurde, als Projektleiter seine am HPI begonnenen Studien fortführen und ausweiten. Sein Arbeitsgebiet umfasst die Regulation und Funktion eines Enzyms - der so genannten Telomerase - in Stammzellen, während der Regeneration von Gewebe, im Verlauf der Tumorogenese und der Alterung. weiter
Nanoteilchen entdecken Störungen im Fettstoffwechsel
04. Februar 2009Heinrich Hohenberg und Rudi Reimer vom Heinrich-Pette-Institut sind an einer Studie beteiligt, in der manipulierte Nanoteilchen in der Magnetresonanztomographie Störungen im Fettstoffwechsel sichtbar machen. Die von Oliver Bruns, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), als Erstautor veröffentlichte Forschungsarbeit am Mausmodell ist jetzt im renommierten Nature Nanotechnology Journal nachzulesen (advance online pub. DOI:10.1038/NNANO.2008.405).
Ansprechpartner
Dr. Angela Homfeld
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 040/48051-108
Pressemitteilungen
Herpesspezialist nimmt Ruf ans HPI an
01. Juli 2010Das Heinrich-Pette-Institut (HPI) stärkt und erweitert seine Forschung auf dem Gebiet der humanen Viren um ein wichtiges Spektrum: ab Juli 2010 folgt Professor Wolfram Brune seinem Ruf ans HPI und leitet dort die neue Abteilung für „Virologie und Immunologie“. Wolfram Brune ist Spezialist für die Wechselwirkung zwischen Herpesviren und der Immunabwehr, im Besonderen erforschen er und seine wissenschaftlichen Mitarbeiter die Cytomegalieviren. weiter
Schlafende Viren – alles eine Frage des Gleichgewichts
07. Juni 2010Was veranlasst Viren, sich entweder massiv zu vermehren oder sich ruhend „wie ein Wolf im Schafspelz“ im Gewebe zu verstecken und in einem so genannten latenten Zustand zu verharren? Forscher des Hamburger Heinrich-Pette-Instituts konnten jetzt nach mehrjähriger Forschung detaillierte Antworten darauf geben. Sie untersuchten das Karposi Sarcom-assoziierte Herpesvirus (KSHV) - ein Herpesvirus, das an der Entstehung bösartiger Tumore bei AIDS-Patienten beteiligt ist. weiter
Heinrich-Pette-Institut richtet Seniorprofessur ein
01. April 2010Hamburg-Mit einem Festakt feierte das Heinrich-Pette-Institut (HPI) am 30. März den heutigen Start der Seniorprofessur für Tumorvirologie von Prof. Wolfgang Deppert. Gemeinsam mit der Hamburger Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, die diese Seniorprofessur finanziell unterstützt, geht das HPI damit neue Wege. „Wir freuen uns außerordentlich, dass wir so die exzellente wissenschaftliche Expertise von Wolfgang Deppert und seinen enormen Schaffensprozess am Institut halten können“, betonte Prof. Thomas Dobner, der wissenschaftliche Direktor des HPI, in seiner Laudatio. weiter





