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Heinrich-Pette-Institut: Presse
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Pressemitteilungen

Neuer wissenschaftlicher Direktor am Heinrich-Pette-Institut

15. Dezember 2009

Prof. Dr. Thomas Dobner ist seit Dezember neuer geschäftsführender wissenschaftlicher Direktor des Heinrich-Pette-Instituts (HPI). Er löst Dr. Heinrich Hohenberg in seinem Amt ab, der in den letzten 5 Jahren im Vorstand des HPI tätig war, 2 Jahre als stellvertretender und 3 Jahre als wissenschaftlicher Direktor. Damit konnte ein seit 2 Jahren eingeleiteter Generationswechsel im Vorstand des HPI vollzogen werden, der Teil einer umfassenden strategischen Weiterentwicklung ist. weiter

Ursachen für erfolgreiche Anpassung von HIV-1 an Menschen

19. November 2009

In ihrer aktuellen Veröffentlichung zeigt ein internationales Team von Wissenschaftlern, warum sich ein bestimmter HIV-1 Stamm bei der Übertragung von Affen auf den Menschen durchsetzen konnte und sich zur AIDS-Pandemie ausbreitete. weiter

3. Nacht des Wissens am HPI ein großer Erfolg

08. November 2009

Mehr als 2000 Besucher strömten zur 3. Nacht des Wissens in das Heinrich-Pette-Institut und waren begeistert von exzellenten Vorträgen zur „Faszination Virusforschung“ und von vielen Mitmachaktionen, in denen „Jung und Alt“ einen Einblick in die Forschungsarbeit im biomedizinischen Labor und am Elektronenmikroskop erhielten.  weiter

Rb2/p130 und p53 – ein Team für Notfälle

23. September 2009

Unsere Körperzellen sind ständigen Angriffen ausgesetzt, die das Erbgut im Zellinneren – die DNA – stark schädigen und dadurch Krebs auslösen können. Das sind zum Beispiel Strahlen, wie UV-Licht, Röntgen- und Gammastrahlen oder auch Umweltgifte und Sauerstoffradikale. Gegen diese Angriffe wehren sich Zellen mit verschiedenen Schutzmaßnahmen. Jetzt beschreiben Forscher des Heinrich-Pette-Instituts im Fachjournal Oncogene einen schützenden Signalweg, der geschädigte Zellen endgültig am Wachstum hindert. Das Zusammenspiel der Proteine Rb2/p130 und p53 ist im neu entdeckten Notfallplan entscheidend wichtig. weiter

Japanische und deutsche Krebsforscher in Hamburg

10. September 2009

Vom 17. bis 19. September treffen sich in Hamburg japanische und deutsche Krebsforscher zum „12th Japanese-German Cancer Workshop“. Wolfgang Deppert vom Heinrich-Pette-Institut ist der lokale Organisator des diesjährigen Meetings: „Dieses jedes zweite Jahr stattfindende Treffen bietet die einzigartige Gelegenheit, uns zu topaktuellen Themen der Krebsforschung intensiv auszutauschen und Kooperationen zu entwickeln.“ Das insgesamt fünfköpfige deutsch-japanische Organisatorenteam setzt eine mehr als 20-jährige Tradition fort, an der auch das Deutsche Krebsforschungszentrum, die Charité in Berlin, das Cancer Institute Tokyo und die Universität Kyoto aktiv beteiligt sind. weiter

Internationale Auszeichnung für Influenzaforscherin vom HPI

07. September 2009

Am 9. September erhält die Hamburger Virusforscherin Gülsah Gabriel den „Influenza Award for Young Scientists 2009“. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis ist eine besondere Auszeichnung für Nachwuchsforscher auf dem Gebiet der Influenzaviren und wird jährlich durch die ESWI (=European Scientific Working Group on Influenza) verliehen. „Ich freue mich besonders über diesen Preis, weil damit meine gesamte bisherige Forschung über Grippeviren von europäisch anerkannten Influenzaforschern berücksichtigt und honoriert wird“, betont Gülsah Gabriel.

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Vogelgrippe verlässt ihr Nest – Anpassung an neuen Wirt

27. August 2009

In ihrer aktuellen Publikation in der Septemberausgabe des American Journal of Pathology beschreiben Gülsah Gabriel vom Heinrich-Pette-Institut in Hamburg und Hans-Dieter Klenk aus dem Institut für Virologie in Marburg ein Protein in Vogelgrippeviren, das für die Anpassung an Säugetiere und für ein hohes pathogenes Potential der Viren verantwortlich ist. Die Forscher aus Hamburg und Marburg postulieren, dass dieses Protein - die virale Polymerase - ein neues therapeutisches Ziel gegen Influenzaviren sein könnte. weiter

Ins Netz gegangen

30. Juni 2009

Sie bilden komplexe Netze und verankern darin ein regulatorisches Protein, das über Wachstum, Differenzierung oder Tod einer Zelle entscheidet. In ihrer aktuellen Publikation im PloS-One Online Magazin (vom 29.6.2009) beschreiben Hamburger Forscher des Heinrich-Pette-Instituts (HPI) erstmalig, wie die Proteine Nestin, Vimentin und der Glucocorticoid-Rezeptor miteinander interagieren und wie sich dies auf die Teilungsfähigkeit von Zellen auswirkt.  weiter

HIV/AIDS Forschungspreis 2009 für HPI-Forscher

26. Juni 2009

Prof. Joachim Hauber vom Heinrich-Pette-Institut in Hamburg und Dr. Frank Buchholz vom Max-Planck-Institut in Dresden sind die diesjährigen Preisträger des HIV/AIDS-Forschungspreises der H.W. & J. Hector-Stiftung. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wurde am 25. Juni 2009 im Rahmen des Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen AIDS-Kongresses SÖDAK2009 in St. Gallen verliehen. Die Forscher werden für ihre gemeinsame Arbeit zur Entfernung von HIV-1 aus infizierten Zellen geehrt, die sie im Jahr 2007 im renommierten Fachjournal Science veröffentlicht hatten (Sarkar et al., 2007 Science 316:1912-15). weiter

Heinrich-Pette-Institut mit TOTAL E QUALITY Prädikat ausgezeichnet

17. Juni 2009

Das Hamburger Heinrich-Pette-Institut unterstützt und fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz und hat ein umfangreiches familiengerechtes Förderprogramm geschaffen. Dafür wird das Forschungsinstitut am 22. Mai im Haus der Bayrischen Wirtschaft in München mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet.  weiter

Wirkstoff aus Grünem Tee schützt vor HIV-Übertragung aus Samen

19. Mai 2009

Hamburger Forscher entdeckten, dass ein Wirkstoff aus Grünem Tee die Infektiosität von HIV-1 im Laborexperiment drastisch senkt. Ilona Hauber und ihre Kollegen vom Heinrich-Pette-Institut (HPI) in Hamburg postulieren, dass dieser Hemmstoff, wenn er in konzentrierter Form in mikrobiziden Vaginalcremes enthalten ist, vor der sexuellen Übertragung von HIV schützen könnte. Die Ergebnisse ihrer Studie veröffentlichten die Virologen jetzt im renommierten Fachjournal PNAS (online Early Edition 18. Mai 2009). weiter

Exzellente Ausbildung für junge Wissenschaftler

04. Mai 2009

Anfang Mai startet in der Metropolregion Hamburg ein ambitioniertes Ausbildungsprogramm für junge Nachwuchswissenschaftler. Die Leibniz-Graduate School mit dem Titel „Modellsysteme für Infektionskrankheiten“ bietet acht herausragenden Stipendiaten ein in Norddeutschland einzigartiges Graduiertenprogramm für Infektionsforschung. Prof. Bernhard Fleischer vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin ist Sprecher der Leibniz-Graduate-School: „Wir freuen uns, mit diesem Programm wissenschaftlichen Nachwuchs in Hamburg fördern zu können. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler profitieren von der Exzellenz der beteiligten Institute und ihrer engen Zusammenarbeit.“ weiter

Adenoviren: Methylreste beeinflussen Virusvermehrung

16. März 2009

Viren sind wahre Wunder der Effizienz und Produktivität. Adenoviren, zum Beispiel, bergen in einer winzigen Kapsel mit nur 70 nm Durchmesser alles Notwendige, um in eine Wirtszelle eindringen und sich darin vermehren zu können. Dazu programmieren sie die infizierte Zelle vollständig um und zwingen sie, fast nur noch virales Erbgut, virale Proteine und schlussendlich neue Viren zu produzieren. Um Zellen erfolgreich manipulieren zu können, besitzen Virusproteine häufig mehrere Funktionen. Orkide Koyuncu und Thomas Dobner vom Heinrich-Pette-Institut beschreiben jetzt in der Fachzeitschrift Journal of Virology, wie die Funktionen des adenoviralen L4-100K-Proteins reguliert werden und wie sich dies auf die Virusvermehrung auswirkt. weiter

Virologen treffen sich in Hamburg

09. Februar 2009

Adenoviren stehen vom 11. bis 13. Februar im Mittelpunkt einer Wissenschaftlertagung in Hamburg. Thomas Dobner, Leiter der Abteilung für Molekulare Virologie am Heinrich-Pette-Institut, organisiert das Treffen, bei dem neueste Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung und Klinik zusammengetragen und diskutiert werden.  weiter

 

Ansprechpartner

Dr. Angela Homfeld
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 040/48051-108

Aktuelles

EU-Gelder für Influenza-Forschung am HPI

18. Juni 2010

Die Nachwuchsgruppe „Influenza-Pathogenese“ am Hamburger Heinrich-Pette-Institut ist Kooperationspartner im Rahmen des neuen EU-Projektes Flu-Pharm „New drugs targeting influenza virus polymerase“. Gülsah Gabriel, die Leiterin der Forschungsgruppe, konnte für die nächsten 42 Monate erfolgreich Gelder aus dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm einwerben. weiter

Seit 1 Milliarde Jahren Wächter über das Überleben und Krebs - p53 ist Thema der Pette-Lecture 2010 mit Arnold Levine

15. April 2010

Im Jahr 1979 entdeckte der Mikrobiologe Arnold Levine, einer der weltweit führenden Krebsforscher, das Protein p53. Mittlerweile ist p53 der häufigste genetische Krebsmarker und seine Rolle als „Schutzengel oder als Beelzebub“ bei der Krebsentstehung wird intensiv untersucht. Am Freitag, den 21. Mai hält Arnold Levine in Hamburg den Festvortrag des Heinrich-Pette-Instituts, die Pette-Lecture 2010. Thema des Vortrags ist, wie p53 und seine nah verwandte Gen-Familie seit mehr als 1 Milliarde Jahren überdauerten und welche zentrale Rolle sie für das Überleben der Arten hatten. Die Lecture ist öffentlich und der Eintritt frei. weiter

Neue Methode zur Messung von Protein-Interaktionen in lebenden Zellen

22. Februar 2010

Wie lassen sich direkte Wechselwirkungen zweier Proteine in einer lebenden Zelle verlässlich untersuchen? Wissenschaftler vom Heinrich-Pette-Institut (HPI) in Hamburg entwickelten jetzt eine Methode, die Protein-Interaktionen in lebenden Säugetierzellen schnell, quantitativ und hoch reproduzierbar erkennt. Eine Innovation, die für Biochemiker, Biologen und Mediziner, die die Funktion von zellulären, viralen oder anderen Proteinen in intakten lebenden Zellen untersuchen, höchst interessant sein dürfte. Die Forscher beschreiben ihre Methode jetzt im online-Fachmagazin PLoS One (Banning et al, doi:10.1371/journal.pone.0009344). weiter


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