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Heinrich-Pette-Institut: Das HPI trauert um Dr. Jochen Heukeshoven
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Das HPI trauert um Dr. Jochen Heukeshoven

16. Februar 2006

In der Nacht vom 15. auf den 16. Februar 2006 verstarb Herr Dr. Jochen Heukeshoven im Alter von 68 Jahren. Dr. Jochen Heukeshoven war ein sehr beliebter und außerordentlich hilfsbereiter Kollege. Als exzellenter Wissenschaftler stellte er dem Heinrich-Pette-Institut (HPI) auch über die Pensionierung hinaus seine Erfahrung zur Verfügung und hinterlässt eine schmerzliche Lücke.

1972 begann Jochen Heukeshoven am HPI als promovierter Biochemiker in der Abteilung "Biochemie der Viren" bei Prof. Dernick und arbeitete nach dessen Weggang in der Abteilung für Tumorvirologie bei Prof. Deppert. Mit großer Leidenschaft entwickelte und verfeinerte er technische Abläufe zur Proteinaufreinigung und Analyse und wurde damit im gesamten Institut zu einem wichtigen Ratgeber und Proteinexperten. Deppert: Er hat für das HPI den Einstieg in die Massenspektroskopie mit Hilfe des MALDI-Massenspektrometers ermöglicht.
Jochen Heukeshoven synthetisierte für Kollegen Peptide, die selbst kommerzielle Anbieter nicht herstellen konnten. Deppert: Diese Expertise wird im HPI fehlen - diese profunde Erfahrung in der Proteinchemie mit seinen vielen kleinen Kniffen und Tricks.
Seine zweite Leidenschaft galt der klassischen Musik, die er auch im Kreis seiner Familie intensiv pflegte. Seiner Frau und seinen beiden Kindern gilt unser besonderes Mitgefühl!

Wir behalten Jochen Heukeshoven als freundlichen und stets hilfsbereiten Kollegen in guter Erinnerung!

(Dr. Angela Homfeld, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

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