Das HPI - eine Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft

Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft folgt das HPI dem Leitbild eines themenorientierten For­schungs­instituts mit überregionaler und gesamtstaatlicher Bedeutung. Das HPI sieht seine gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Mission – gemäß dem Stiftungszweck und Satzungsauftrag – in der grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung an humanpathogenen Viren, die derzeit oder auch zukünftig für das öffentliche Gesundheitswesen von nachhaltiger Bedeutung sind. Auf der Basis experimenteller Grundlagenforschung sollen neue Ansatzpunkte für verbesserte therapeutische Verfahren entwickelt werden, die zeitnah Behandlungsmöglichkeiten für Viruserkrankungen wie AIDS, Grippe und Hepatitis, aber auch von neuauftretenden viralen Infektionen ermöglichen. Durch seine Forschungsschwerpunkte deckt das HPI die global wichtigsten viralen Infektionserreger ab, die pro Jahr über drei Millionen Todesfälle verursachen und weltweit die meisten Infektionen auslösen. Einige dieser Viren sind zudem eng mit der Entstehung von (Krebs-) Tumoren beim Menschen verbunden und eignen sich zum Teil hervorragend als Werkzeuge und Modelle, um grundlegende zellbiologische und virologische Prozesse zu erkennen und zu verstehen. Daher birgt die virologische Grundlagenforschung am HPI ein gewinnbringendes Potenzial, das weit über das Verständnis der damit in Zusammenhang stehenden Erkrankungen hinausreicht.