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Heinrich-Pette-Institut: Junge Forscher
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Junge Forscher am HPI

Das HPI bietet aufgrund seiner aktuellen Forschungsausrichtung und seiner technischen Ausstattung hervorragende Arbeitsmöglichkeiten für junge Forscher. Die Abteilungsleiter des Instituts engagieren sich in der Lehre der medizinisch-naturwissenschaftlichen Fakultäten der Universität Hamburg und leiten Studentinnen und Studenten bei ihren Abschlussarbeiten an - vom Bachelorstudenten bis hin zu Doktoranden. Zusätzlich ist das HPI an zwei Graduiertenschulen im Bereich der Infektionsforschung beteiligt:  der Leibniz-Graduate School "Modellsysteme für Infektionskrankheiten" des Leibniz-Center Infection (LCI) sowie der SDI-Graduate-School der Universität Hamburg. Regelmäßig finden Fortbildungen für Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler des HPI statt und die Studentinnen und Studenten am HPI sind über gewählte Vertreter in wichtigen Gremien des Hauses beteiligt. Mobilitätsstipendien und Reisekostenzuschüsse ermöglichen Forschungsaufenthalte im Ausland und sollen zu Kongressteilnahmen ermutigen. Seit 2011 erfolgt die Ausbildung der Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen einer strukturierten Doktorandenausbildung (siehe hierzu die Promotionsrichtlinien des HPI).
Mit Realisierung des Neubaus im Jahr 2006 wurde zudem hochmoderner Laborraum für drei selbstständige und unabhängige Nachwuchsgruppen geschaffen.
Hier stellen wir Nachwuchsforscherinnen und -forscher des HPI näher vor:

 

Christine Henning arbeitet seit 2009 an ihrer Doktorarbeit in der Nachwuchsgruppe Zelluläre Virusabwehr. Sie untersucht am HPI die Funktion und Regulation der microRNA des Kaposi's sarcoma-associated Herpesvirus (KSHV). Christine Henning ist Preisträgerin des Ferdinand-Bergen-Promotionsstipendiums, das aus Mitteln des Nachlassens des Hamburger Kaufmanns Ferdinand Bergen finanziert wird und im Jahr 2009 erstmals durch das Heinrich-Pette-Institut verliehen wurde. Die vielseitig interessierte junge Naturwisssenschaftlerin und Mutter ist ausgebildete Ergotherapeutin und Shiatsutherapeutin. Sie schloss an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg den Bachelor-Studiengang Humanbiologie ab und erwarb bereits während dieses Studiums wertvolle Laborerfahrung im Ausland: Sie verbrachte ein Erasmus-Semester an der Universität Krakau in Polen (Fakultät für Biotechnologie, Abt. Immunologie) und fertigte ihre Bachelor-Arbeit am Cancer Centre Karolinska in Stockholm, Schweden an. Anschließend studierte Christine Henning an der Medizinischen Hochschule Hannover im Masterstudiengang Biomedizin und untersuchte im Rahmen ihrer Masterarbeit am Heinrich-Pette-Institut die „Regulation der microRNA Expression während der de novo Infektion mit KSHV“.

Wilhelm Ching ist einer von acht exzellenten Nachwuchswissenschaftlern, die sich im Jahr 2009 für die Leibniz Graduate School "Modellsysteme für Infektionskrankheiten" qualifizieren konnten. Der 29-jährige promoviert am Heinrich-Pette-Institut in der Abteilung für Molekulare Virologie und wird seine Arbeit im Jahr 2012 abschließen können. Thema seiner Forschung sind regulatorische Proteine des Adenovirus Typ5. Die Absolventen der Graduate School sollen jedoch nicht nur in ihrem Forschungsgebiet, sondern umfassend als Infektionsforscher ausgebildet werden. Am Programm und Konzept der Graduate School des Leibniz Center Infection gefällt Wilhelm Ching daher der multidisziplinäre Ansatz und der intensive Einblick, den er in nicht-virale Infektionsmodelle der kooperierenden Institute erhält: "Ich möchte auch Einblick in andere Infektionskrankheiten, wie Malaria, Staphylococcus aureus- oder Prionen-Erkrankungen bekommen. Die Graduate School bietet mir da eine hervorragende Gelegenheit. Außerdem erlerne ich Methoden aus anderen Fachbereichen, die ich für mein Spezialgebiet nutzen kann."  


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