Programmbereiche
Die gesamte Forschungssteuerung des Heinrich-Pette-Instituts (HPI) erfolgt im Rahmen von abteilungsübergreifenden Programmbereichen. Auf Basis der vorhandenen Kostenträgerstruktur wurden zwei wissenschaftliche Programmbereiche definiert, die mit den strukturellen Organisationseinheiten (Abteilungen und Arbeitsgruppen) des HPI eine übergeordnete Matrix bilden. Diese Struktur gewährleistet eine Output-orientierte Förderung auf Basis einer vernetzenden Programmsteuerung (Programmbudgets).
Im Jahr 2010 fanden am HPI umfangreiche strategische Neuausrichtungen statt, mit denen Empfehlungen der Evaluierungskommission aus dem 2009 erfolgreich umgesetzt wurden. In Anpassung an das neue Leitbild des Instituts wurden auch die Programmbereiche neu definiert. Sie gelten seit Januar 2011.
Der Programmbereich "Molekulare Mechanismen der Viruspathogenese" befasst sich mit der Virus-Wirtswechselwirkung in der produktiven oder latenten Virusinfektion.
Im Zentrum des Programmbereichs "Innovative Therapieansätze" steht die Entwicklung neuer Strategien zur Elimination oder Inaktivierung von humanpathogenen Viren. Die Forschungsaktivitäten befassen sich unter anderem mit der Erforschung der Wechselwirkungen von viralen mit zellulären Komponenten. Deren detaillierte Analyse ermöglicht die Identifizierung neuartiger Zielstrukturen zur Therapie Virus-induzierter Erkrankungen.





