Wir über uns
Das Heinrich-Pette-Institut - Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI) widmet sich der Erforschung der Biologie humaner Virusarten, der Pathogenese von Viruserkrankungen, der Abwehrreaktion des Organismus und damit zusammenhängender Probleme.
Ziel ist es, neue Ansatzpunkte für verbesserte Therapien und Diagnoseverfahren bei Viruserkrankungen und virus-assoziierten Tumorerkrankungen zu erkennen. Das HPI bewegt sich damit im Zentrum aktuellster biomedizinischer Grundlagenforschung und genießt hohe internationale Akzeptanz.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des HPI erforschen ein breites Spektrum an Viren, wie beispielsweise Hepatitisviren (HBV, HCV), Herpesviren (CMV, HSV1, HSV2, EBV, KSHV), Leukämieviren (HTLV-1, MLV), Immundefizienzviren (HIV) und DNA Tumorviren (Adenoviren, SV 40). Dabei gewinnt die praktische Anwendung der Ergebnisse in Diagnostik und Therapie zunehmend an Bedeutung. Dies spiegelt sich in vielen Kooperationen mit Klinischen Instituten und der Industrie wider.
Das HPI ist als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts eine gemeinnützige und selbstständige Forschungseinrichtung, die der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) angehört. Zuwendungsgeber sind auf Bundesseite das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Länderseite wird von der Behörde für Wissenschaft und Forschung (BWF) in Hamburg vertreten. Des Weiteren wird die Forschung zunehmend durch Drittmittel, Industriekooperationen und private Zuwendungen finanziert.

Neuigkeiten
LCI Symposium ‘Imaging Infection 2012’
22. November 2011Infektionsforscher durchleuchten zellulären Nanokosmos:
Die aktuellen Entwicklungen in der Kombination von Fluoreszenztomographie und klassischer Mikroskopie setzen neue Maßstäbe in der Infektionsforschung: Sie helfen Wissenschaftlern, komplexe Vorgänge während einer Infektion mit Viren, Bakterien oder Parasiten bis in die Details zu entschlüsseln. weiter
Influenzaforscherin am HPI erhält Humboldt-Stipendium
17. August 2011Patricia Resa Infante erhält ein zweijähriges Humboldt-Stipendium, um am Heinrich-Pette-Institut an Influenzaviren zu forschen. Sie wird modernste Methoden der Nanotechnologie und der Bildgebung anwenden, um den Eintritt verschiedener Influenza A-Virusstämme in den lebenden Organismus studieren zu können. Die spanische Wissenschaftlerin überzeugte mit einem Projekt, in dem sie die Expertise der Nachwuchsgruppe „Influenza-Pathogenese“ und die Technologieerfahrung der Forschungsgruppe „Elektronenmikroskopie und Mikrotechnologie“ am HPI vernetzt. weiter
CSSB-Symposium zur Kryo-Elektronenmikroskopie
04. Juli 2011Die Vorbereitungen zum Centre of Structural Systems Biology (CSSB), das auf dem DESY Campus in Hamburg beheimatet sein wird, schreiten weiter voran. weiter





