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Frauentag am HPI

Donnerstag, 22. Mai 2008

„Edith, lass die Löcher in den Strümpfen, komm mit mir forschen!“ Dies war in den Nachkriegsjahren die  liebevolle Aufforderung des Institutsgründers Heinrich Pette an seine Frau Edith Pette, auch Neurologin. Neben der Erziehung ihrer vier Kinder, gelang es Edith Pette, Zeit zum experimentellen Arbeiten im damaligen „Polioinstitut“ zu finden. Diese Aufforderung könnte heute noch für den Konflikt von Wissenschaftlerinnen zwischen familiären Aufgaben und ihrem Interesse an Forschung und Karriere stehen.

Ohne die wissenschaftliche Arbeit von Edith Pette, ohne ihr Engagement, über Spendengelder und Netzwerke das Institut stetig zu vergrößern und zu etablieren, wären die ersten Jahre des HPI undenkbar gewesen. Und so waren es in den Anfangsjahren auch immer wieder Frauen wie Käthe Staudinger oder Gertrud Barthel, die als Vorsitzende von wissenschaftlichen Fördervereinen oder in politischen Gremien das Institut tatkräftig unterstützten.

Das 60-jährige Jubiläum des HPI gibt Anlass, die Förderung von Frauen als Mitarbeiterinnen in der Wissenschaft, Verwaltung und Dienstleistung des Instituts weiter zu stärken. Beim „Frauentag am HPI“, dem 29. Mai 2008 sollen Ideen und Konzepte hierfür entwickelt werden. Anregung erhalten die Kolleginnen und Kollegen des HPI durch Sylvie Faverot-Spengler, die Gleichstellungsbeauftragte am DESY. Sie wird über ihre langjährige Erfahrung in der Frauenvertretung und Umsetzung von Fördermaßnahmen zur Gleichstellung am DESY berichten.

Zur Veranstaltung:
Frauentag am HPI
Donnerstag, der 29. Mai 2008, ab 10 Uhr
Ferdinand-Bergen-Auditorium
Gastreferentin: Sylvie Faverot-Spengler
„Projekte und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie am DESY“
anschließend:  Neuwahl der Gleichstellungsbeauftragten am HPI