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HPI und Nikon eröffnen neues Imaging-Applikationszentrum

Mittwoch, 11. November 2009

Am 11. November eröffnete die Nikon GmbH gemeinsam mit dem Heinrich-Pette-Institut (HPI) ein norddeutsches Imaging-Applikationszentrum mit modernsten High-Tech-Mikroskopen. Hier sollen in Zukunft Mikroskope für wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung gestellt werden,  deren Leistungsspektrum und Auswahl sich flexibel an aktuelle Forschungsaufgaben und Arbeitsziele im Institut anpassen. So stattet Nikon das HPI  zur Eröffnung mit Geräten für konfokale Makro- und Mikroskopie, Fluoreszenz-Mikroskopie und Live Cell Imaging aus.

Die Forschungsgruppe Elektronenmikroskopie und Mikrotechnologie des HPI pflegt seit mehreren Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit der Nikon GmbH, aus der bereits innovative Weiterentwicklungen und neue Anwendungen dieser Imaging-Geräte resultierten. Heinrich Hohenberg, wissenschaftlicher Direktor des HPI und Leiter der Forschungsgruppe: „Im Verlauf der von meinem Mitarbeiter Rudolph Reimer geleiteten Forschungsarbeiten entstand die Idee, exzellente Licht-Mikroskopie mit neuester Kryo-Elektronenmikroskopie zu verbinden. So können dynamische biologische Systeme über sämtliche Auflösungsskalen abgebildet werden - auf der einen Seite die intakte lebende Zelle und auf der anderen Seite deren molekulare Strukturen."

Jörg Kukulies, General Manager bei Nikon, bestätigte anlässlich seiner Eröffnungsrede: „Es freut uns außerordentlich, dass diese Zusammenarbeit zu der gemeinsamen Idee eines Applikationszentrums für moderne Mikroskope im Heinrich-Pette-Institut führte. In Deutschland, wo die Nikon GmbH die Verantwortung für Beratung, Vertrieb und Service der  Mikroskope hat, haben wir einen Fokus auf den stetig wachsenden Wissenschaftsstandort Hamburg gelegt. Mit dem HPI entstand eine intensive Zusammenarbeit, basierend auf einem neu entwickelten Mikroskopsystem zur Beobachtung von lebenden Zellen, der BioStation IM.“

Jede Partnerschaft zwischen Industrie und Grundlagenforschung gewinnt durch den gegenseitigen Nutzen. So profitiert die Nikon GmbH davon, dass ihre Geräte am HPI in einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Umfeld im Rahmen system- und infektionsbiologischer Forschungsvorhaben vorgeführt und getestet werden. Das Heinrich-Pette-Institut wiederum hat für sein Imaging-Zentrum ISSI („Imaging Systems for Systems Imaging“) stets die neueste Hightech-Lichtmikroskopie der Firma Nikon zur Verfügung.

Für weitere Nachfragen:
Dr. Angela Homfeld (Pressereferentin des HPI);
Tel. 040/48051-108, E-Mail: angela.homfeld(at)hpi.uni-hamburg.de

Zur Veranstaltung:
Bring Imaging to Life! Current Advances in Light Microscopy
Veranstaltungsort: Heinrich-Pette-Institut, Martinistr. 52, 20251 Hamburg
Ferdinand-Bergen Auditorium
15.00 Uhr Dr. Heinrich Hohenberg (HPI): „Imaging Systems for Systems Imaging“
15.45 Uhr Prof. Perihan Nalbant (Universität Duisburg-Essen): „Dynamic microscopy of cellular processes and Rho GTPase activity during cell migration” 
16.30 Uhr  Dr. Michael Schindler (HPI): „Microscopical analysis of HIV-1 in macrophages“ 
17.15 Uhr Dr. Frank van den Boom (Nikon GmbH): „Bring Imaging to Life: Optimal Cell Care in Life Cell Imaging and Confocal Microscopy”
Eröffnung des „Nikon Applikationszentrums Norddeutschland“ durch Dr. Jörg Kukulies, Nikon GmbH. Im Anschluss laden wir herzlich zu einem kleinen Imbiss im Foyer ein.

Workshop:
Donnerstag und Freitag, 12.-13.11.2009 stehen in der Zeit von 9.00 Uhr – 17.00 Uhr diverse Mikroskope zum eingehenden Test bereit. Für das konfokale Nikon A1R erbitten wir um Reservierung von Zeitfenstern bei Herrn Dr. Frank van den Boom (0175 / 723 7141 oder frank.vandenboom(at)nikon.de)

Die Partner:
Über Nikon Corporation/Nikon GmbH Deutschland
Gegründet 1917, entwickelte sich die Nikon Corporation schnell zu einem Pionier für optische Technologien mit eigener Glasproduktion in Japan. Heute ist Nikon ein weltweit agierender, führender Hersteller für opto-digitale Spitzenprodukte, die sich in 3 „companies in the company“ (Sparten) bewähren: Die berühmten Kameras, aber auch Ferngläser und andere optische Geräte für Consumer, IC- und LCD-Produktionsanlagen (Stepper, Scanner) für die Halbleiterindustrie, und Mikroskope und Optische Mess-Systeme für Wissenschaft, Forschung und Qualitätskontrolle in der Industrie.
Kontakt:
Nikon GmbH, Mikroskope
Dr. Jörg Kukulies (General Manager)
Tiefenbroicher Weg 25
40472 Düsseldorf
Fon: 0211/9414-217, Fax: 0211/9414-322

Über das Heinrich-Pette-Institut:
Das in Hamburg ansässige Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie (HPI) widmet sich seit 60 Jahren der Erforschung humaner Viren, der Pathogenese viraler Infektionen, der Wechselwirkung zwischen Viren und dem Wirt sowie damit zusammenhängender Probleme. Am HPI erforschen etwa 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein breites Spektrum global bedeutsamer Viren, wie  HIV, Hepatitis B und C Viren, Herpesviren, Influenzaviren sowie verschiedene Tumorviren und Leukämie-assoziierte Viren. Mit seiner biomedizinischen Grundlagenforschung ist das HPI in Deutschland einzigartig. Das Institut ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Kontakt:
Dr. Heinrich Hohenberg (wiss. Direktor)
Heinrich-Pette-Institut
Martinistraße 52
20251 Hamburg
Fon: 040/48051-100, Fax 040/48051-103