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Symposium zur Virologie und Immunologie am HPI

Mittwoch, 04. November 2009

Am 28. und 29. Oktober fand am Heinrich-Pette-Institut (HPI) eine Vortragsveranstaltung im Rahmen des Berufungsverfahrens zur W3 Professur „Virologie und Immunologie“ statt. Diese gemeinsam vom HPI und der Universität Hamburg zu besetzende Professur wird im Department Chemie der MIN-Fakultät angesiedelt sein und im nächsten Jahr die Nachfolge von Wolfgang Deppert, dem derzeitigen Leiter der Abteilung für Tumorvirologie am HPI, antreten.

Das HPI ist als außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit der Universität Hamburg über einen Kooperationsvertrag verbunden. Auf der Grundlage dieses Kooperationsvertrages ist die Abteilungsleiterstelle mit einer W3-Professur der Universität am Department Chemie gekoppelt. Entsprechend wird bei der Besetzung der Stelle ein gemeinsames Berufungsverfahren durchgeführt.

Die acht durch die Berufungskommission eingeladenen Referentinnen und Referenten gaben einen hochinteressanten Einblick in ihre exzellenten Forschungsarbeiten. Auf Basis verschiedenster Untersuchungsmodelle und Methodenspektren präsentierten die Vortragenden ihre Erkenntnisse zur Virus-Wirtswechselwirkung und der Pathogenese von Viruserkrankungen, zur angeborenen und erworbenen Immunabwehr gegen virale Erreger sowie zu neuen Impfstrategien und der Entwicklung antiviraler Wirkstoffe.

Thomas Dobner, der Leiter der Berufungskommission, bestätigte: „ Hier fand ein hochkarätiges Symposium mit international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler statt, deren Arbeiten die Forschungsschwerpunkte am HPI, insbesondere an der Schnittstelle Virusinfektionen und Immunabwehr, hervorragend ergänzen wü(e)rden.“