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Eva Krause und Tim Schommartz sind neue Doktorandensprecher am HPI

Dienstag, 03. April 2012

Eva Krause und Tim Schommartz  sind seit 1. April 2012 neue Doktorandensprecher am Heinrich-Pette-Institut – Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI). Krause und Schommartz folgen auf die ehemaligen Sprecher Wilhelm Ching und Tobias Schubert.


Eva Krause (28) ist nach ihrem Biologiestudium an der Friedrich-Alexander Universität in Erlangen im September 2010 ans HPI gekommen. Sie arbeitet in der Abteilung „Virologie und Immunologie“ und untersucht Virus-Wirt-Interaktionen des murinen Cytomegalovirus, dabei speziell die weiterführende Charakterisierung des murinen Cytomegalovirus-Proteins M45.

Tim Schommartz (26) hat in Lübeck, mit 6-monatigem Aufenthalt am Genome Institute of Singapore (Singapur), Molecular Life Science studiert (Bachelor und Master) und ist seit Beginn dieses Jahres am HPI tätig. Er arbeitet ebenfalls in der Abteilung „Virologie und Immunologie“ und erforscht die molekularen Grundlagen der Spezies-Spezifität von Cytomegalieviren.

Schommartz' Arbeit am Institut richtet sich nach den seit Januar 2012 neuen verbindlichen Promotionsrichtlinien der strukturierten Doktorandenausbildung, die auf Grundlage der Richtlinien der Leibniz-Gemeinschaft zur Ausbildung von Graduierten entwickelt wurde.
Das dreijährige Ausbildungsprogramm ergänzt die Promotionsordnung der Universität Hamburg komplementär. Neben einem Mentoring-Programm durch zwei Betreuer und einer Berichtspflicht der Graduierten in sogenannten „Progress Reports“ gewährleistet die strukturierte Doktorandenausbildung einen umfassenden Kanon von wissenschaftlichen Fortbildungen, Fachseminaren sowie Soft Skill-Kursen. Zudem findet im zweiwöchigen Rhythmus ein Doktorandenseminar statt, in dem jeweils zwei Doktoranden Zwischenstandberichte ihrer Forschung ablegen, diese zur Diskussion stellen und anschließend Bewertungsgespräche mit ihren Betreuern führen. Zudem treffen sich die HPI-Doktoranden zu monatlichen Methodenseminaren und einem mehrtägige „Doktoranden-Retreat“ in einer Tagungsstätte – erstmals im Jahr 2010 durchgeführt, soll das Retreat alle zwei Jahre wiederholt werden und erneut dieses Jahr stattfinden.

Aufgaben der Doktorandensprecher sind unter anderem, das Retreat zu organisieren. Hierfür stellt das Heinrich-Pette-Institut ein Budget, das Unterkunft, Verpflegung der Doktoranden und Gastredner sowie die Fahrtkosten abdecken soll. Hinzu kommen die Organisation von Doktoranden-internen Seminaren und die Repräsentation der Doktoranden, zum Beispiel beim Vorstand oder im Kollegium.