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Prof. Zhendong Zhao, Prof. Tao Deng, Dr. Nicole Elleuche und Prof. Gülsah Gabriel

In Beijing im Institute of Pathogens Biology (v.l.): Prof. Zhendong Zhao (Leiter der Hepatitis C Gruppe, IPB), Prof. Tao Deng (Leiterin der Influenzagruppe, IPB), Dr. Nicole Elleuche (Kaufmännische Leiterin, HPI) und Prof. Gülsah Gabriel (Forschungsgruppenleiterin, HPI)

Das HPI stärkt Kooperationen in China

Montag, 28. April 2014

Traditionell pflegt das Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI) seine vielfältigen, internationalen Zusammenarbeiten und zeigt sich stets als ein strategisch wichtiger Projektpartner im asiatischen Raum, insbesondere aufgrund der Influenza- und HIV-Expertise. Um Kooperationen im Rahmen des institutsspezifischen Internationalisierungsprozesses noch weiter auszubauen und nachhaltig zu nutzen, stand im März 2014 ein Besuch bei den chinesischen HPI-Partnern in Shanghai und Beijing auf dem Programm. Das HPI kooperiert dort erfolgreich im Bereich der Influenza- und HIV-Forschung. 

Professorin Dr. Gülsah Gabriel, Forschungsgruppenleiterin Virale Zoonosen und Adaptation, und Dr. Nicole Elleuche, Kaufmännische Leiterin am HPI, nutzten den persönlichen Austausch, um mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Vorständen über die Ausweitung bisheriger Kooperationen, etwa zwischen den Influenza-Forscherinnen Prof. Tao Deng vom Institute of Pathogen Biology  (IPB) und Prof. Gabriel zu sprechen. Weiter wurden neue Projekte und Möglichkeiten wissenschaftlicher deutsch-chinesischer Austauschprogramme diskutieren. 


Prof. Tao Deng (IPB), Prof. Jianwei Wang (IPB, Chinese Academy of Sciences, Peking Union Medical College), Herr Prof. Zhendong Zhao (IPB), Dr. Nicole Elleuche (HPI) und Prof. Gülsah Gabriel (HPI)

Das HPI freute sich über den erfolgreichen Austausch vor Ort und spürte mit dem Besuch die Wirkung des bekannten Chinesischen Sprichworts: „Einmal sehen ist besser, als hundertmal hören.“
(Original: 百闻不如一见, „Bǎi wén bù rú yí jiàn.“)

Auch die Leibniz-Gemeinschaft spricht China eine wichtige Rolle zu: Die Volkrepublik spielt eine herausragende Rolle im Internationalisierungsprozess der Leibniz-Gemeinschaft. Im Jahr 2012 kooperierten 35 der 86 Leibniz-Institute mit Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen in China. Im Juli 2013 fand eine Delegationsreise nach China statt, auf der Präsident Karl-Ulrich Mayer die wichtigsten wissenschaftlichen Einrichtungen besuchte, um neue Kooperationsprojekte anzubahnen und bereits bestehende zu vertiefen.
In der Sektion C „Lebenswissenschaften“ kooperieren unter anderem auch das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, das Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut (FLI), das Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN), die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN), das Deutsche Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung (DPZ) und das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) mit Forschungspartnern in China.