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Landesforschungsförderung ermöglicht Graduiertenkolleg DELIGRAH

Dienstag, 05. August 2014

Das Heinrich-Pette Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI) ist als Kooperationspartner in der von der Landesforschungsförderung Hamburg geförderten Degration For Life Graduate School Hamburg (DELIGRAH) beteiligt.

Gemeinsam mit Einrichtungen der Universität Hamburg (Biozentrum Klein Flottbek, Institut für Biologie und Molekularbiologie) und dem Laboratorium für Strukturbiologie von Infektionen und Entzündungen am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) hat sich das HPI für die Förderung des Graduiertenkollegs DELIGRAH beworben, um die Nachwuchsförderung im Fachgebiet „Molekularbiologie“ zu sichern. Die von der Universität Hamburg beantragte Graduiertenschule vereint in einem interdisziplinären Ansatz Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die die Bedeutung des kontrollierten Abbaus von Proteinmolekülen, Nukleinsäuren, Organellen oder ganzen Zellen für verschiedene Organismen untersuchen. Die Kooperation zwischen den beteiligten Einrichtungen ermöglicht den Graduierten eine exzellente und methodisch vielseitige Ausbildung mit den Schwerpunkten Bioimaging, Protein-Biochemie und Strukturbiologie.

Am HPI beteiligen sich in dem Graduiertenkolleg Prof. Dr. Thomas Dobner, Wissenschaftlicher Direktor am HPI und Leiter der Abteilung Virale Transformation, Prof. Dr. Joachim Hauber, Leiter der Abteilung Antivirale Strategien, sowie Dr. Charlotte Uetrecht, Nachwuchsgruppenleiterin Dynamik viraler Strukturen.

Die Landesförderung von DELIGRAH läuft über die Landesexzellenzinitiative (LEXI), die das Graduiertenkolleg bis 2017 unterstützt.

Über die Landesforschungsförderung:

Die Landesforschungsförderung greift, wenn zwischen der aus der Grundausstattung der Hochschulen und Forschungseinrichtungen finanzierten Forschung und Drittmittelprojekte eine „Förderlücke“ entsteht. Diese Fördermaßnahmen sollen in einem kooperativen Forschungsverbund diejenigen inhaltlichen und strukturellen Vorarbeiten ermöglichen, die die Voraussetzung für die Beantragung von Verbundvorhaben auf überregionaler und internationaler Ebene sind.