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Von links nach rechts: Dr. Christian Körner, Prof. Thomas Dobner (Wissenschaftlicher Direktor des HPI), Dr. Nora Freudenberger und Dirk Schoch (Vertreter Stiftung zur Bekämpfung neuroviraler Erkrankungen)

6. Juli 2018: HPI-Ehrentag 2018

Freitag, 06. Juli 2018

Mit einem Festakt wurden am 5. Juli 2018 der HPI-Doktorandenpreis sowie der HPI-Postdoktoranden-Preis verliehen. Der HPI-Ehrentag fand im Ferdinand-Bergen-Auditorium des HPI statt.

Durch die Vergabe des mit je 500 Euro dotierten Doktoranden- und Postdoktorandenpreises würdigt der Vorstand des Heinrich-Pette-Instituts jährlich die Autorin oder den Autor der erfolgreichsten Erstpublikation des Vorjahres. Das HPI möchte damit den hohen Stellenwert des wissenschaftlichen Nachwuchses am Institut unterstreichen und die wissenschaftliche Exzellenz fördern.

Der diesjährige Doktorandenpreis ging an Dr. Nora Freudenberger und ihre Publikation „Human Adenovirus Core Protein V Is Targeted by the Host SUMOylation Machinery To Limit Essential Viral Functions“, die 2017 im „Journal of Virology“ erschienen ist. Darin beschreibt sie einen wichtigen neuenr Aspekt der antiviralen Strategie des menschlichen Immunsystems, um die Vermehrung von Adenoviren einzudämmen. Dr. Nora Freudenberger hat in der HPI-Abteilung „Virale Transformation“ unter der Leitung von Prof. Thomas Dobner promoviert und hat mittlerweile das HPI verlassen. Zum HPI-Ehrentag kam sie noch einmal kurz an das Institut zurück, um ihre Auszeichnung in Empfang zu nehmen und die Ergebnisse der ausgezeichneten Publikation zu präsentieren.

Der Postdoktorandenpreis 2018 wurde an Dr. Christian Körner für seine 2017 im hochrangigen Journal „Cell Host & Microbe“ erschienene Publikation „HIV-1-Mediated Downmodulation of HLA-C Impacts Target Cell Recognition and Antiviral Activity of NK Cells“ verliehen, in der er untersucht,  wie das angeborene Immunsystem mithilfe seiner natürlichen Killerzellen (NK) das HI-Virus (HIV) erkennt. Dr. Christian Körner ist als Postdoc in der HPI-Abteilung „Virus Immunologie“ unter der Leitung von Prof. Marcus Altfeld tätig. Auch er stellte die Forschungsergebnisse gewürdigten Publikation noch einmal in einem Kurzvortrag vor.

Zusätzlich zur Verleihung des Doktoranden- und Postdoktorandenpreises wurde auch noch einmal auf die Mobilitätsstipendien des Jahres 2017 zurückgeblickt: Annika Niehrs, Doktorandin in der HPI-Abteilung „Virus Immunologie“, berichtete  von ihrem Forschungsaufenthalt an der Universität Bordeaux im Labor von Prof. Rodolphe Thiébaut, wo sie ihre Kenntnisse in der Analyse von komplexen Datensets vertiefen konnte.

Der HPI-Ehrentag endete mit einem kleinen Empfang, bei dem sich in geselliger Runde über die Preisträgerinnen und Preisträger und deren Projekte und Publikationen weiter ausgetauscht werden konnte.

Der HPI-Ehrentag findet mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Bekämpfung neuroviraler Erkrankungen sowie der Ferdinand-Bergen-Stiftung statt.