Presse

PhD & Postdoc Awardees

Dr. Glória Martrus Zapater (links, Gewinnerin des HPI-Postdoktorandenpreises) & Dr. Annika Niehrs (Gewinnerin des HPI-Doktorandenpreises)

24. März 2020: HPI vergibt HPI-Doktorandenpreis, HPI-Postdoktoranden-Preis & Mobilty Grants

Dienstag, 24. März 2020

Das HPI verleiht den diesjährigen HPI-Doktorandenpreis, den HPI-Postdoktoranden-Preis sowie die neuen HPI Mobility Grants.

Durch die Vergabe des mit je 500 Euro dotierten Doktoranden- und Postdoktorandenpreises würdigt der Vorstand des Heinrich-Pette-Instituts jährlich die Autorin oder den Autor der erfolgreichsten Erstpublikation des Vorjahres. Das HPI möchte damit den hohen Stellenwert des wissenschaftlichen Nachwuchses am Institut unterstreichen und die wissenschaftliche Exzellenz fördern.

Der diesjährige Doktorandenpreis geht an Dr. Annika Niehrs und ihre Publikation „A subset of HLA-DP molecules serve as ligands for the natural cytotoxicity receptor NKp44“, die 2019 im Journal „Nature Immunology“ erschienen ist. Darin wird eine direkte Interaktion zwischen dem aktivierenden NK-Zellrezeptor NKp44 und einer Reihe von HLA-Molekülen der Klasse II nachgewiesen. Dr. Annika Niehrs hat 2019 in der HPI-Abteilung „Virus Immunologie“ ihre Promotion erfolgreich  abgeschlossen und setzt ihre Forschung am HPI als Postdoktorandin fort.

Der Postdoktorandenpreis 2020 geht an Dr. Glória Martrus Zapater für ihre 2019 im hochrangigen Journal „Frontiers in Immunology“ erschienene Publikation „CD49a Expression Identifies a Subset of Intrahepatic Macrophages in Human“. Darin wird eine Untergruppe von menschlichen intrahepatischen Makrophagen analysiert und verglichen.

Zusätzlich zur Verleihung des Doktoranden- und Postdoktorandenpreises werden auch die Mobilitätsstipendien des Jahres 2020 verliehen:

Sigurður Rafn Þorkelsson, Doktorand in der HPI-Abteilung „Dynamik viraler Strukturen“ hat damit die Gelegenheit für einen Forschungsaufenthalt im Labor von  Prof. Maya Topf am Institute of Structural and Molecular Biology in Birkbeck an der University of London, um dort neue Fähigkeiten im Bereich der atomaren Modellierung zu erlernen.  

Tian Bai, Doktorandin in der Abteilung „Virale Zoonosen – One Health“ erhält ein Mobilitätsstipendium für einen Besuch im Labor von Prof. Shu Yuelong an der School of Public Health (Shenzhen), Sun Yat-sen University in China, um sich dort mit geschlechtsabhängigen Wirtsfaktoren zu beschäftigen, die einen Einfluss auf die Pathogenität des Influenza 1-Virus bzw. auf das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) haben.

Der Doktoranden- und Postdoktorandenpreis sowie die Mobilitätsstipendien werden durch die Unterstützung der Stiftung zur Bekämpfung neuroviraler Erkrankungen sowie der Ferdinand-Bergen-Stiftung ermöglicht.