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Gruppenbild der Symposiums-Sprecherinnen und -Sprecher

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25. Februar 2020: Erstes wissenschaftliches Symposium des Leibniz WissenschaftsCampus InterACt

Dienstag, 25. Februar 2020

Das erste wissenschaftliche Symposium des Leibniz WissenschaftsCampus InterACt fand am 19. Februar 2020 mit Vorträgen rund um das Thema des WissenschaftsCampus, „Integrative analysis of pathogen-induced compartments“ statt. In insgesamt 15 Vorträgen lag der Fokus auf Bildgebungsverfahren, mit denen Pathogen-induzierte Kompartimente erforscht werden können.

Das Treffen diente vor allem der besseren Vernetzung der verschiedenen Gruppen in InterACt. Außerdem konnten drei externe Key Note Sprecher mit thematisch ergänzenden Vorträgen gewonnen werden:

Dr. Gabrielle Vieyres, Wissenschaftlerin am Twincore-Zentrum in Hannover, sprach in ihrem Vortrag darüber, wie Wachstum und Zerfall von Lipidtröpfchen den Replikationszyklus von Hepatitis C regulieren.

Prof. Christian Eggeling, Leiter der Abteilung „Biophysical Imaging“ am Leibniz-Institut für Photonische Technologien und Direktor des Instituts für angewandte Optik und Biophysik an der Universität Jena, berichtete über hochauflösende Mikroskopieverfahren zur Analyse der Dynamik von Membranlipiden.

Dr. Jost Enninga vom Institut Pasteur (Frankreich), Leiter der Abteilung „Dynamics of host pathogen-interactions”, präsentierte neueste Forschungsergebnisse über den Lebenszyklus intrazellulärer Bakterien mit einer breiten Palette von methodischen Zugängen.

Zusätzlich zu den wissenschaftlichen Vorträgen, bot die Firma Nikon am 20. Februar „Hands-on Sessions“ an: Dabei hatten die Gäste die Möglichkeit, modernste Bildgebungsverfahren und Analysetechniken anhand eigener Proben zu testen.

 

Der im Mai 2019 gegründete Leibniz WissenschaftsCampus InterACt ist ein Kooperationsprojekt zur stärkeren Vernetzung des Heinrich-Pette-Instituts und der Universität Hamburg im Bereich der Infektions- und Strukturbiologie. Ziel des WissenschaftsCampus ist es, die Rolle von Kompartimenten im Verlauf von Infektionen besser zu verstehen. Dazu bündelt InterACt die Kompetenz der Hamburger Forschungseinrichtungen in der Infektions-, System- und Strukturbiologie sowie in situ-Bildgebungsverfahren und Bioinformatik.