Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Die langjährige Zusammenarbeit sowie die räumliche Nähe zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) sind für das HPI ein wichtiger Standortvorteil, der zahlreiche Kooperations­möglich­keiten mit klini­schen Arbeitsgruppen des UKE bietet.

Seit November 2011 engagieren sich HPI und UKE zusammen im Standortschwerpunkt Pa­thogen Genomics and Detection im DZIF (Thematical Translational Unit: Emerging Infections), der gemeinsam mit der HEXT-Initiative (HEXT - Hamburg Zentrum für Experimentelle Therapieforschung) des UKE ausgebaut wird und dessen integraler Bestandteil die Technologieplattform Hochdurchsatz-Sequenzierung des HPI ist. Dabei wird aktuell ein Bioinformatiker der HPI-Technologieplattform im Rahmen der HEXT-Initiative über das UKE finanziert. Zudem werden die Angebote der HEXT-Initiative, wie die Stammzell-Facility oder die Maus-Pathologie von Forschungseinheiten des HPI genutzt.

Des Weiteren wurde die HPI-Beteiligung am Sonderforschungsbereich (SFB) 841 Leberentzündung: Infektion, Immunregulation und Konsequenzen initiiert: So ist zum einen die Nachwuchsgruppe HCV-Replikation als assoziiertes Mitglied in den SFB eingebunden und zudem die Arbeiten der Abteilung Virus Immunologie in der beantragten zweiten Förderphase des SFB eingeplant.

Neben der langjährigen Kooperation zwischen der HPI-Abteilung Antivirale Strategien und der Forschungs­gruppe Infektiologie des UKE-Ambulanzzentrums wurde eine neue strategische Partnerschaft zwischen der HPI Forschungsgruppe Virus Genomik und dem Institut für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene des UKE initiiert. Im Rahmen von DZIF- und Industrie-geförderten Projekten werden dabei infektionsbiologisch und klinisch interessante Fälle mit Verdacht auf virale Äthiologie mittels der Hochdurchsatz-Sequenzierung untersucht.

Eine weitere klinische Kooperationsgruppe arbeitet mit der Abteilung Virale Zoonosen - One Health zusammen: In die Abteilung ist eine klinische Kooperationsgruppe aus dem UKE unter der Leitung von Frau Prof. Petra Arck integriert. Gemeinsam untersuchen sie, weshalb bestimmte Risikogruppen im Vergleich zu anderen besonders gefährdet sind, an einer schweren Influenza zu erkranken oder gar zu versterben.