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Tschüß ... und alles Gute!

Friday, 08. June 2007

Dr. Daniel Speidel aus der Arbeitsgruppe Molekulare Pathologie verlässt im Juni 2007 das Heinrich-Pette-Institut, um am Children´s Medical Research Institute in Sidney weiterzuforschen. Er wird in der „Unit for Celltransformation“ unter der Leitung von Prof. Dr. Antony Braithwaite eine eigene Nachwuchsforschungsgruppe leiten.
Das Children´s Medical Research Institut gehört zu den führenden Instituten Australiens und widmet sich der medizinischen Grundlagenforschung. Antony Braithwaite, der im Jahr 2005 bereits 6 Monate als Gast am HPI forschte, baut dort derzeit eine neue Abteilung auf und wird dabei zukünftig durch Daniel Speidel unterstützt.
Daniel Speidel kam 1999 als Diplomand der Biochemie an das Heinrich-Pette-Institut in die Abteilung für Tumorvirologie. Seit seiner Diplom- und anschließenden Promotionsarbeit, die er im Sommer 2004 abschloss,  beschäftigt Daniel Speidel sich mit der Antwort des Tumorsuppressors p53 auf genotoxischen Stress. Was macht Zellen resistent gegen genotoxischen Stress und Apoptose und welche Rolle spielt p53 dabei? Für seine 2006 im Fachjournal Oncogene veröffentlichten Ergebnisse (Speidel et al., Oncogene 25, 940-953) wurde er gemeinsam mit Prof. Wolfgang Deppert mit dem Hamburger Konjetzny-Preis 2006 ausgezeichnet. Seit April 2005 untersuchte er als Postdoktorand in der Arbeitsgruppe für Molekulare Pathologie Stressreaktionen im Hematopoietischen System. Die Suche nach Genen, die Resistenzen gegen Strahlentherapien vermitteln, stand dabei im Mittelpunkt seiner Forschungsarbeit.
Auch zukünftig wird Daniel Speidel sich mit der Regulation von Resistenzen gegen genotoxischen Stress und die Rolle von p53 dabei beschäftigen. Wir gratulieren Daniel Speidel herzlich zu seiner neuen Position und wünschen ihm viel Erfolg und gutes Gelingen „Down Under“!