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Kinderbetreuung im Notfall gesichert

Thursday, 18. December 2008

Viele Kolleginnen und Kollegen des Heinrich-Pette-Instituts erleben täglich den Balanceakt, Familie und Beruf in der Wissenschaft miteinander zu vereinbaren. So unterschiedlich die Voraussetzungen und Bedürfnisse in den Familien sind, so unterschiedlich können die Lösungen ausfallen, die für die tägliche Kinderbetreuung gefunden werden. Was aber, wenn diese Betreuung wegbricht, weil die Tagesmutter akut erkrankt, Großeltern kurzfristig verhindert sind?

Alicja Iwanski, die Gleichstellungsbeauftragte des HPI, hat gemeinsam mit dem Institutsvorstand eine Lösung für solche Notfälle gefunden. Beschäftigte des HPI können ab Januar 2009 auf einen Notdienst zurückgreifen, den die Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten anbietet. Kinder bis zu 12 Jahren werden dann für kurze Zeit (maximal 3 Tage) als Gastkinder in einer der Kitas dieser Vereinigung betreut. Gemeinsam mit anderen Kindern nehmen sie an den vielfältigen Spiel-, Lern- und Bewegungsangeboten sowie den Mahlzeiten der Kita teil. Die Kinder dürfen im Notfall kurzfristig angemeldet werden – also am Vortag oder zur Not auch am Morgen des Aufnahmetags. Insgesamt stehen in Hamburg 23 „Kitas für alle Fälle“ zur Verfügung (Informationen unter www.kitas-hamburg.de/gastkinder/index.html). HPI-Angehörige, die auf das Angebot zurückgreifen, müssen die Notfallregelung gegenüber der Gleichstellungsbeauftragten begründen und nachweisen. Das Pilotprojekt ist zunächst bis Mitte 2009 gesichert. Danach werden die Gleichstellungsbeauftragte und der Vorstand über dessen Weiterführung beraten.