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Das richtige Signal

Saturday, 06. June 2009

WGL, Berlin. „Die Fortsetzung des Hochschulpaktes, der Exzellenzinitiative und des Paktes für Forschung und Innovation ist ein wichtiges Signal, das genau zur rechten Zeit kommt.“ So kommentiert Ernst Th. Rietschel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, die heute getroffene Entscheidung der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten für das „Paket der Pakte“. Der bisherige Pakt für Forschung und Innovation habe die Leibniz-Gemeinschaft weit vorangebracht, sagt Rietschel. „Das damit bei uns etablierte Wettbewerbsverfahren bei der Vergabe der Paktmittel hat unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Schub verliehen und zu zahlreichen innovativen Projekten geführt.“

Der Leibniz-Präsident ist sich mit seinen Kollegen aus anderen Wissenschaftsorganisationen einig, dass die Investition in Bildung und Forschung gerade in Zeiten der Krise die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands nachhaltig stärken wird. Rietschel: „Wir danken dem Bund – insbesondere der Ministerin für Bildung und Forschung, Prof. Annette Schavan – und den Ländern dafür und verstehen die heutige Entscheidung auch als Verpflichtung, mit unserer Arbeit zur Zukunftsfähigkeit des Landes beizutragen.“

Mit dem Paket aus den drei Pakten werden insgesamt 18 Milliarden Euro in den nächsten Jahren in Forschung und Lehre investiert. Diese Mittel kommen sowohl den Universitäten und Hochschulen als auch den außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu Gute.
 
Ansprechpartner:
Josef Zens, Pressesprecher der Leibniz-Gemeinschaft Schützenstraße 6a 10117 Berlin 030 / 20 60 49-42 zens(at)leibniz-gemeinschaft.de

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 86 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Infrastruktureinrichtungen für die Wissenschaft sowie drei assoziierte Mitglieder. Leibniz-Institute bearbeiten gesamt-gesellschaftlich relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagen-, Groß- und anwendungsorientierter Forschung. Sie legen neben der Forschung Wert auf wissenschaftliche Dienstleistungen sowie Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Die Institute beschäftigen mehr als 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sie werden gemeinsam von Bund und Ländern finanziert. Ihr Gesamtetat beträgt etwa 1,1 Milliarden Euro, wovon ca. 230 Millionen Euro aus Drittmitteln stammen.