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Neues Deutsches Zentrum für Infektionsforschung - Hamburger Standort vertreten

Friday, 12. November 2010

Das regionale Konsortium „Hamburg Region: global and emerging infections“ wird ein Standort des zukünftigen Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZI) sein. Das Heinrich-Pette-Institut – Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI) gehört mit sechs weiteren Partnern zum Kern dieses Standorts, dessen Einzelprojekte nun in einer weiteren Gutachterrunde geprüft werden.

Ziel des neuen Zentrums ist es, die Kapazität und Qualität der deutschen Forschung auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten zu bündeln, damit leistungsstarke Grundlagenforschung und klinische Forschung effektiver und schneller Eingang in den klinischen Alltag finden: ein Netzwerk zum Wohl des Menschen.

Ein gemeinsamer Antrag des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, der Universität Hamburg, des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Lübeck, sowie der drei Institute des Leibniz Center Infection, dem Forschungszentrum Borstel, dem Heinrich-Pette-Institut sowie dem Bernhard-Nocht-Institut konnte das Gutachtergremium überzeugen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatte am 8. November 27 Standorte bekannt gegeben, die sich für den Aufbau von vier neuen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung qualifizierten.

Rolf Horstmann, Direktor des Bernhard-Nocht-Instituts und Koordinator des Antrags, kommentiert: „Wir freuen uns sehr, dass wir als Partnerstandort ausgewählt wurden. Die drei Leibniz-Institute im Leibniz Center Infection und die Universitäten Hamburg und Lübeck bilden zusammen hier im Norden einen starken Verbund, um neue und wirksame Ansätze im Kampf gegen Infektionskrankheiten zu entwickeln." Das Heinrich-Pette-Institut trug durch seine Kompetenz auf dem Gebiet human-pathogener Viren zum Erfolg des Antrags bei. „Wir werden zukünftig mit einer Vielzahl neu aufkommender Viren konfrontiert werden. Unsere ausgewiesene Expertise in der virologischen Grundlagenforschung macht uns zu einem zuverlässigen Partner im Kampf gegen neue Krankheitserreger“, betont Thomas Dobner, wissenschaftlicher Direktor des HPI.